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Serious Games, Methoden & Tools:

Gamestorming:
„Wenn man anfängt, Informationen zu sammeln, zu sortieren und zu organisieren, kann die Lage ziemlich unübersichtlich werden. Wie behält man am besten den Überblick? Hier kommen Objekte ins Spiel, das sind im Rahmen der kreativen Arbeit konkrete, bewegliche Gegenstände, die Informationen enthalten. […] Objekte erleichtern es, den Überblick über Informationen zu behalten, indem sie sie zu einem Teil der physischen Umgebung machen. [...] Ein handfestes Objekt hilft dabei, Denkprozesse offenzulegen, genau wie Skizzen und Rollenspiele, aber oft auf eine unmittelbarere, konkrete Weise. Da Objekte Fragen aufwerfen, wozu man sie gebrauchen kann, stellen sie einen wunderbaren Ausgangspunkt für freies Assoziieren und Erkunden dar.“
„Gamestorming“ von D. Gray, S. Brown, J. Macanufo, O`Reilly Verlag

LEGO® SERIOUS PLAY® ist eine innovative Prozessmethode, die auf langjähriger Forschung beruht. Sie fördert neben einem tieferen Verstehen und nachhaltigeren Lernprozessen das Erkennen von ungeahnten Möglichkeiten, die Innovationen und Change-Prozesse begünstigen. Teams werden unterstützt in der Entwicklung von dialogorientierter, effektiver Kommunikation und einer gemeinsamen Handlungsorientierung. Seit Juni 2010 hat LEGO die grundlegenden Prinzipien von LEGO® SERIOUS PLAY® unter einer Creative Commons Lizenz öffentlich nutzbar gemacht.
(https://www.lego.com/de-de/seriousplay/)

PLAYMOBIL® pro ist ein neues Moderations- und Arbeitsset und wurde 2019 von PLAYMOBIL® auf den Markt gebracht, um moderne Projekt- und Managementmethoden wie z.B. Design Thinking, Customer Journey oder die Arbeit mit Stakeholdern zu unterstützen. Es baut auf den Megatrends Haptisches Denken und Gamification auf und hilft dabei, personenbezogene Prozesse der Geschäftswelt sicht- und greifbarer zu machen. (https://pro.playmobil.com)

#TheDebriefingCube ist ein geniales Tool, dass von Julian Kea mitentwickelt wurde, um Serious Games, Übungen, Interaktionen und andere haptische Gruppensessions abwechslungsreich, nachhaltig und spielerisch auszuwerten. Jetzt auch in deutsch erhältlich!

Link zum PDF „Debriefing Cube“ Link zum Shop „Debriefing Cube in deutsch“

"WHAT’S IN THIS FOR YOU? Get the most value from your games, simulations, interactions and exercises by expanding your debrief with the help of this cube. Each face represents a lens of reflection that will give your participants a broad exploration of their experience."


Canvas Techniken sind durch die in St. Gallen entwickelte Technik „Business Model Canvas“ populär geworden, die in vielen Innovationsbereichen genutzt wird. Auf einem Canvas können alle wichtigen Faktoren übersichtlich notiert und zueinander in Bezug gesetzt werden. Daraus leiten sich dann die weiteren Schritte ab. Durch die einzelnen Felder auf dem Canvas wird eine Prozessstruktur vorgegeben, die sicher stellt, dass alle relevanten Gesichtspunkte zu einem Problem berücksichtigt werden und das Denken nicht in alten Mustern hängen bleibt.

Rapid Prototyping verhilft einer Idee zum nächsten konkreten Realisierungsschritt. Durch die haptische Modellierung wird aus einem vagen Vision eine strukturiertes Konzept. Ein haptischer Prototyp ist eine greifbare, schnell erfassbare Mini-Version der erarbeiten Lösungsidee, die durch kollegiales Feedback optimiert und beständig verbessert wird.

3D Mapping als Methode des partizipativen Gestaltens ist eine interaktive Form des Wissensmanagements, in der kollektive Informationen und stillschweigendes, personengebundenes Wissen zu einer komplexen, multidimensionalen Problematik auf einer Fläche durch 3D Objekte und modellierte Strukturen abgebildet werden.

Unter dem Begriff „Mapping“ wird das Kartografieren von Informationen in einer visuellen Übersicht verstanden: Mapping ermöglich eine bessere Orientierung über den dargestellten Wissensraum und stellt somit die Grundlage für eine vertiefte Analyse der komplexen Problematik dar. Haptische Systemmodelle wie das 3D Mapping verschaffen ein gemeinsames, sichtbares Verständnis von der Ausgangssituation, Denk- und Veränderungsprozessen und dem Zielzustand.

3D Mapping als Form des Wissenstransfers für kollektive Veränderungsprozesse und partizipative Entscheidungsprozesse wurde durch das Presencing Institut der Sloan School of Management des MIT (Massachusetts Institute of Technology) im Rahmen der Entwicklung der „Theory U“ von Prof. Otto Scharmer evaluiert.

Design Thinking wurde von der Innovationsagentur IDEO entwickelt und versteht sich als universelle Problemlösungsmethode. Der Prozess besteht aus sechs Schritten:

Verstehen: Es gilt zunächst das Problem in seinen Grundzügen zu verstehen und zu durchdringen. Zudem ist es wichtig ein gewisses Problemfeld abzustecken, in dem man sich bewegen möchte.

Beobachten: Im zweiten Schritt liegt der Fokus darauf Empathie mit Kunden oder Anwendern zu entwickeln, um deren Bedürfnisse und Erfahrungswelt besser zu verstehen.

Sichtweise des Nutzers definieren: In Schritt drei wird die Synthese aus Problemdefinition und Beobachtungen gebildet. Die Erkenntnisse zur Problemlage werden verdichtet und aus der Sicht des Nutzers definiert.

Ideen finden: Es werden die Hypothesen gebildet, die ein erster Lösungsvorschlag für das Problems sind. Die Lösungsvorschläge orientieren sich hierbei an den Erkenntnissen aus den vorigen Phasen.

Prototyp entwickeln: Aus einem Lösungsvorschlag wird ein Prototyp entwickelt, der das Prinzip und den Lösungsansatz visualisiert und somit greifbarer macht.

Testen: In dieser Phase wird der Prototyp mit potentiellen Kunden getestet. Ziel ist es, aus den Tests und dem Feedback zu lernen. Somit steigt man in einen iterativen Lösungsfindungs- und Entwicklungsprozess ein.

Die Besonderheit beim Design Thinking Prozess ist, dass der Prozess des Verstehens explizit vom nachgelagerten Prozess der Lösungsfindung getrennt ist. Der Ansatz legt in den ersten drei Stufen einen großen Schwerpunkt auf das realistische Hineinversetzen in die Sichtweise desjenigen, der das Problem hat. Erst wenn dessen Problem tief verstanden ist, ist es möglich, passende Lösungen zu erarbeiten.