Intense Impact - Innovationen fördern * Zukunft gestalten

Zukunftsstrategien

"Die imaginäre Zukunft muss besser sein als die Erinnerung an die Vergangenheit. Irgendwie müssen wir wieder lernen, zu träumen, um die Kraft zu haben, die Dinge zum Besseren zu wenden."
Olafur Eliasson, Visionär und Ausnahmerkünstler (Kostenfreie App "Earth Speakr") im Juli 2020

„Nur durch eine grundlegende Einsicht in das Zusammenspiel von Gesellschaft, Wirtschaft und Unternehmen lassen sich unternehmerische Spielräume optimal erkennen und nutzen.“
„Verantwortungsvoll führen in einer komplexen Welt“, von Peter Gomez, Mark Lambertz und Timo Meynhardt

Ich biete Workshops für nachhaltige, agile Zukunftsstrategien an, sowohl für Organisationen als auch für Regionen. Zusammen mit dem Astrobiologen Björn Huwe entwickle ich innovative Methoden für die partizipative Zukunftsgestaltung, z.B. für die digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Klimawandel oder regionale Weiterentwicklungen an. Dabei kommen Tools aus Theory U, dem Design Thinking, dem Golden Circle, dem Gamestorming, dem haptischen Denken, Liberating Structures und moderne Canvastechniken zum Einsatz.

Aktuelle Strategieworkshops:

PurposeFinder: Agile Strategieentwicklung 4.0 für Unternehmen - Ziele setzen, partizipativ entscheiden, Motivation stärken, die Value Creation erhöhen (PDF, 553 Kb)

Co-Shaping the future: Agile Zukunftsstrategien für Organisationen partizipativ entwickeln (PDF)

Co-Decision für Regionen: Stakeholder gestalten regionale Zukunftsoptionen gemeinsam (PDF)



Einsatz der Max-Neef Matrix für menschliche Bedürfnisse in Transforamtionsvorhaben

„Der Ökonom Manfred Max-Neef plädierte dafür, das Strategien zur Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen aus den individuellen Kontexten entwickelt werden sollten, mit Respekt gegenüber den sozialen Umständen, den Organisationsformen, den politischen Modellen, den Werten und den natürlichen Systemen, in die Menschen eingebettet sind. Das sichert einen nachhaltigen und resilienten Transformationsprozess, aktiv unterstützt von den Menschen, die es direkt betrifft.
Maja Göpel, „The great Mindshift“, Springer 2016

Die Arbeit mit in den Max-Neef Matrixkarten ist ein praktisches Analysewerkzeug und kann vielfältige Orientierung bei Transformationsprozessen bieten. Der Einsatz der Matrix ermöglicht eine holistische Perspektive auf Situationen und Kontexte und kann deshalb Ungleichgewichte in Zukunftsvision sowie Akzeptanzprobleme und Risikofelder bei Innovationsvorhaben aufzeigen. Das können sowohl Stärken oder Ressourcen sein, die bislang nicht ausreichend genutzt oder gesehen werden, als auch Widerstände oder Schwächen, die sich gebildet haben oder entstehen können, weil ein Grundbedürfnis zu wenig Beachtung findet.

Poster zum kostenlosen Download: Max-Neef Matrix für menschliche Bedürfnisse (JPG, 1,6 MB)
Onepager zur Max-Neef Matrix für menschliche Bedürfnisse (PDF, 270 KB)

Partizipativen Gestaltung von nachhaltigen Zukunftsstrategien

z.B. für regionale Innovationschancen im Kontext der digitalen Transformation, Optionen für mehr Klimaschutz und Biodiversität sowie Bioökonomiestrategien für eine verstärke Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Umsetzungszenarien für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Global Risk Report des WEF:
„Der Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt ist eng mit einem Teufelskreis verbunden, der das Risiko künftiger Pandemien mit sich bringt.[...] Veränderungen in den Arbeitsgewohnheiten und in der Einstellung gegenüber Reisen, Pendeln und Konsum haben neue Wege aufgezeigt, um eine kohlenstoffärmere und nachhaltigere Zukunft zu erreichen.“ Quelle: Handelsblatt vom 17.5.2020

Download Workshop "Small Data Mining" für Design Thinking PLUS (PDF, 142 Kb)
Design Thinking PLUS ist ein Framework, dass Innovationen an der Schnittstelle von Forschung, interdisziplinärer Wissenschaft und Human Centered Design optimal unterstützt.
"Der erfolgreichste Künstler ist der, der ein System neu denken kann." Olafur Eliasson

Download Workshop "IoT Tipping Points zur vernetzten Wertschöpfung gemeinsam entdecken"

Tipping Points sind Anknüpfungspunkte in der regionalen Landkarte, in denen mit relativ kleinen Eingriffen eine große Wirkung erzielt werden kann. Durch modulare Sensortechnologie und IoT erhobenen Daten in einer Region können sich via Einbindung von KI neue Wertschöpfungsaspekte (= Value Creation) ergeben.

Ergebnisvideo aus dem Workshop "Tipping Points für IoT-Projekte in der digitalen Bioökonomie am Beispiel der Lausitz"
von Dr. Edzard Weber und Anna Hoffmann auf der WI 2020 im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojekts "DiReBio", Videoportal der Uni Potsdam: https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/18479



Strategieworkshop zur regionalen Fachkräftesicherung auf der 7. Fachtagung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

„Zur Relevanz der Arbeit regionaler Netzwerke. Gemeinsam für die wirtschaftliche Entwicklung handeln.“
am 29. November 2018 im Tagungswerk Berlin

Das Ausgangsszenario: In einem Bundesland verlassen viele junge Leute nach dem Abitur die ländlichen Regionen, weil es nur in den Metropolregionen ein differenziertes Hochschulangebot gibt. Nur ein geringer Teil der Absolventen kehrt nach dem Studium in die Heimat zurück. Ebenso ziehen viele junge Leute nach dem Erreichen eines Schulabschlusses zur Berufsausbildung in die Metropolregionen, da dort attraktive Ausbildungsperspektiven locken. Den Firmen in den ländlichen Regionen fehlen insbesondere junge Menschen als Azubis und Fachkräfte.

In dem Praxisforum I auf der Fachtagung wurde in einem offenen Workshopformat gemeinsam erarbeitet, wie sich in dieser Gemengelage wirkungsvoller Fachkräftearbeit realisieren lässt. Zur Entwicklung der Zukunftsstrategie wurde der Erfolgs-Canvas eingesetzt. Damit lassen sich in verfahrenen Situationen leichter neue Lösungen finden.

Die detaillierte Beschreibung der Methode finden Sie in der Dokumentation der Fachtagung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hier zum Download.

Zukunftsstrategieworkshop zur Fachkräftesicherung mit dem "Erfolgs-Canvas"
Regionalmanagement Landkreis Gotha und Ilm-Kreis, 2020